Rengas Motowear

Jungs, lasst uns den Tatsachen ins Auge sehen; wenn’s drauf ankommt, die richtigen Kleidungsstücke auszuwählen oder miteinander zu kombinieren ist die holde Weiblichkeit uns meist um mehr als nur eine Nasenlänge voraus. Trotz einer heutzutage riesigen Auswahl an cooler Motorrad-Bekleidung und Accessoires schaffen viele von uns es dennoch, das Ganze so miteinander zu kombinieren dass wir schlussendlich Aussehen wie ein Komparse in der Arena vom Zirkus Roncalli. Das große Feingefühl bei der Einstellung des Vergasers bedeutet noch lange keine Treffsicherheit bei der Auswahl der Klamotten.

Und so ist es eigentlich auch nicht verwunderlich, dass immer mehr motorradfahrende Frauen gezielt nach Marken von Frauen für Frauen suchen. Denn wer will schon in den Klamotten rumfahren, von denen Tante Louise oder Onkel Polo meinen, Frauen würden das bestimmt sehr schön finden.

Die Marke Rengas Motowear aus Hamburg fällt genau in diese Sparte. Das Hamburger Label wurde im Jahre 2015 von Nina Lange, ihres Zeichens Diplom Modedesignerin, gegründet um Beruf und Leidenschaft zum Motorradfahren miteinander zu verbinden. Den Namen Rengas, was übrigens Finnisch ist und Reifen oder Ring bedeutet, wählte Nina aufgrund ihrer finnischen Mutter sowie des Einflusses ihrer motorradbegeisterten Familie.

Hauptprodukt des Labels Rengas sind neben T-Shirts, Patches, Caps und Mützen die in kleinen Stückzahlen handgefertigten und individuell ausgestatteten Nierengurte Taru und Beryl (beide übrigens benannt nach weiblichen Motorrad-Rennfahrerinnen). Beide Nierengurte sind mittels Riegel und Metall-Schnallen individuell einstellbar und durch Stretch-Einsatze flexibel in der Größe (würde es sich jetzt um ein Produkt für Männer handeln, würde ich schreiben: '…falls die Wintermonate mal wieder etwas fettiger waren.' Da ich aber hier ein Produkt für die Damenwelt beschreibe, sag ich mal lieber: '…falls man mal einen wärmeren Pulli drunter tragen möchte.')

Die Nierengurte können nach Lust und Laune mit Ninas selbst entworfenen und hergestellten Patches individualisiert werden so dass jeder Nierengurt wirklich zum Einzelstück gemacht werden kann. Nettes Detail: am Etikett eines jeden ausgelieferten Gurtes ist eine kleine Metall-Münze mit dem Abbild der Madonna della Creta angebracht, welche als Schutzpatronin der Motorradfahrer gilt. Die Münze kann an jedes Kleidungsstück angebracht oder irgendwo ans Bike gepappt werden so dass es mit dem neuen Nierengurt auch noch eine Extra Portion Glück gratis dazu gibt. Geliefert werden die Gurte in einem handbedruckten Beutel vom Schlage jenes Turnbeutels, den man früher leider immer Zuhause vergessen hatte weil mein keinen Bock auf Schul-Gymnastik hatte.

Die Preise beginnen bei 149€, was ganz in Ordnung geht wenn man bedenkt, dass man einen ordentlichen Nierengurt wie diesen gerne mal jahrzehntelang benutzen kann, ganz im Gegensatz zu den Klettverschluss-Schlabberdingern über die ich mich jetzt schon seit mehr als 20 Jahren immer wieder aufs Neue ärgere.

Bestellen könnt ihr euer Exemplar HIER, AUF DER WEBSITE von Rengas Motowear. Macht mal einen Umweg dorthin, Nina hat auch noch eine ganze Palette anderer Artikel im Angebot. Wer weiß, vielleicht wäre solch ein Gurt ja auch das passende Geschenk für die motorradbegeisterte Freundin/Ehefrau.

Hier geht’s zu Rengas‘ FACEBOOK und INSTAGRAM Profilen.

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