MoniMoto Smart Alarm

Alarmanlagen an Fahrzeugen sind so eine Sache. Hand aufs Herz; wer von uns gibt den noch einen feuchten Kehricht darauf wenn irgendwo in der Nachbarschaft eine Sirene aufheult? Wann seid Ihr das letzte Mal hochgesprungen und habt gedacht: Oh, da wird doch wohl nicht jemand ein Fahrzeug stehlen? Genau, ich kann mich auch nicht erinnern. Ihr stellt einfach den Ton vom Fernseher lauter und wartet darauf, dass das Geheul ein Ende nimmt. Schlussfolgernd kann man also sagen, dass die Dinger oft mehr nerven als sie im Endeffekt tatsächlich bringen. Die Schweine, die deine Karre klauen wissen normalerweise ganz genau was sie tun und kriegen die Sirene noch abgestellt bevor sie schreit oder brauchen dafür höchstens ein paar Sekunden. Du hingegen kriegst jedes Mal beim Tanken einen Anfall weil das Sch…ding aufheult nachdem du dir erlaubt hast den Schlüssel abzuziehen um den Tankdeckel zu entriegeln. Und dann möchte ich gar nicht erst von den Nachrüst-Dingern reden, die dir deine Batterie leer saugen oder urplötzlich nachts um halb drei losplärren weil in China ein Sack Reis umgefallen ist. Kurzum: Alarmanlagen am Moped sind nicht der Weisheit letzter Schluss.

Dann gibt es noch die Möglichkeit einen sogenannten Tracker in euer Motorrad zu bauen. Viele davon verlangen nach einer Festinstallation im Motorrad was bedeutet, dass am Kabelbaum rumgedoktert werden muss. Da kann einem bei einem modernen Motorrad ganz schnell der Angstschweiß auf der Stirn stehen. Mit den ganzen Driving Modes, Traktionskontrollen und weiß der Kuckuck noch alles wäre mir unwohl irgendein fremdes Zubehörteil in diesen Mikrokosmos einzubauen. Die Vorteile eines solchen Apparates liegen jedoch klar auf der Hand: keine nervige, oft nutzlose Sirene und Zugriff auf das Wichtigste überhaupt: die aktuelle Position eures Motorrades. Diese wird nämlich bei Trackern an eine ausgewählte Quelle (z.b. euer Mobiltelefon) gesendet so dass Ihr wisst wo sich das Teil aktuell befindet. Dann könnt Ihr entweder die Polizei oder die Herren Smith & Wesson einschalten.

Neuerdings gibt es aber Tracker, denen zwar das gleiche Prinzip zu Grunde liegt, die Umsetzung jedoch weitaus durchdachter ist. Der MoniMoto Smart Alarm der gleichnamigen Firma aus Litauen ist eines von diesen Geräten. Der MoniMoto Smart Alarm besteht aus einem ca. 12 cm langen und 4cm breiten Zylinder, welcher nach Belieben (aber nicht innerhalb eines Metallbehälters) an eurem Motorrad verstecken werden kann. Dieser Sender sowie ein im Lieferumfang enthaltener Schlüsselanhänger werden über eine App auf eurem Smartphone mittels Bluetooth miteinander gekoppelt. Ist nun alles installiert und miteinander verbunden, funktioniert der MoniMoto Smart Alarm wie folgt:

Solange sich der Schlüsselanhänger in einem Radius von 10 Metern zum Sender (welcher gut versteckt in eurem Hobel ruht) befindet, passiert gar nichts. Entfernt Ihr euch aber mit dem Schlüsselanhänger weiter als diese 10 Meter, so wird die Sende-Einheit eingeschaltet und überwacht euer Motorrad. Wenn nun jemand dieses bewegt merkt diese Sende-Einheit das und benachrichtigt euch umgehend. Und dies nicht durch dämliches, sinnlose Geheule sondern absolut lautlos mittels Telefonanrufen und SMS Nachrichten auf euer Smartphone. Sobald das kleine Ding euch benachrichtigt hat verbindet es sich mit GPS-Satelliten um euch alle 5 Minuten GPS Koordinaten und eine detaillierte Karte mit seinem genauen Standort zu übermitteln. Und da der Dieb bis dahin noch überhaupt nicht bemerkt haben kann, dass euer Motorrad mit einem solchen Sender ausgestattet ist wähnt das Schwein sich in Sicherheit während Ihr schon Gegenmaßnahmen ergreifen könnt.

Die Vorteile des MoniMoto liegen also auf der Hand: durch den Batteriebetrieb des Smart Alarms (Laufzeit der Batterie mindestens ein Jahr) muss er nicht aufwändig und Kostspielig in euren Kabelbaum eingebaut werden. Zudem, und das ist meiner Meinung nach noch ein viel bedeutenderer Vorteil, könnt Ihr das Ding überall benutzen wo es euch beliebt:

Wenn Ihr nämlich mehr als ein Motorrad besitzt könnt Ihr das Ding einfach innerhalb von Sekunden an dem Hobel, mit dem Ihr gerade fahren möchtet anbringen. Oder auch mal im Auto oder dem Fahrrad wenn’s sein muss. Eigentlich an allen Gegenständen, von denen Ihr wissen möchtet wenn sie unerlaubt bewegt werden. Eurer Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Zudem könnt Ihr auch mehrere Sende-Einheiten mit eurem Smartphone sowie eurem Schlüsselanhänger koppeln, alle davon werden parallel in der MoniMoto App angezeigt. Falls ihr den Smart Alarm aber mal vorübergehend ausschalten wollt, weil ihr euer Bike zum Beispiel verliehen habt, kann der Sender über euer Smartphone in eine Schlummerfunktion versetzt werden. Ihr könnt euch die Alarm-Meldungen auch auf mehrere Smartphones schicken lassen, das Ein- sowie das Ausschalten des Alarmes kann aber sicherheitshalber nur über euer eigenes Hauptgerät bewerkstelligt werden.

Bei einer stetig steigenden Zahl von Motorraddiebstählen (oder seien wir ehrlich; Diebstählen im Allgemeinen) können sich die 159€, die der MonoMoto Smart Alarm kostet sehr schnell bezahlt machen. Die meisten Einzelteile, die von eurem gestohlenen und ausgeschlachteten Motorrad nachher in Online-Auktionshäusern oder bei windigen Teilehändlern angeboten werden kosten ein Vielfaches dieser Summe.

Falls Ihr noch weitere Infos haben möchtet oder euch gleich euren eigenen Smart Alarm sichern wollt, so werdet ihr auf der MONIMOTO WEBSITE fündig werden.

Hier geht's zur FACEBOOK Seite von Moni Moto.